Satzung

Unsere Vereinssatzung (Stand 13.12.13) als PDF downloaden.

Vereinssatzung des Langenhagener Verein für Sozialarbeit e.V.

§1 Name und Sitz des Vereins

(1) Der Verein trägt den Namen „Langenhagener Verein für Sozialarbeit“ und hat seinen Sitz in

Langenhagen.

(2) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Der Name wird sodann mit dem

Zusatz „eingetragener Verein (e.V.)“ versehen.

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§2 Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Einrichtung und Erhaltung von nichtkommerziellen, nichtinstitutionellen Kommunikationszentren für Jugendliche und durch Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit können alle bedarfs- und lebensweltorientierten Bereiche von Kindern und Jugendlichen beinhalten (z.B. Freizeit- und Sportangebote, geschlechtsspezifische Arbeit mit Jungen und Mädchen, Medienpädagogik, Bildung in der außerschulischen Jugendarbeit, soziales Lernen, Projekt- und Gruppearbeit, Jugendkulturarbeit, Integration, Prävention, Partizipation etc.). (2) Der Verein wird sich bei der Verwirklichung seiner Arbeit um eine wissenschaftlich, pädagogische Grundlage bemühen.

(3) Der Verein sieht eine seiner vordringlichsten Aufgaben darin, beim Aufbau funktionierender

Selbstverwaltungsorgane der Kommunikationszentren Hilfestellung zu leisten.

 

§3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigen­wirtschaftliche Zwecke. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ §51 der Abgabenordnung. Mittel des Vereins sowie alle wirtschaftlichen und rechtlichen Vorteile, die dem Verein erwachsen, dürfen nur für satzungs­gemäße Zwecke verwendet werden.

(2) Niemand darf durch zweckfremde Ausgaben oder durch unverhältnismäßige hohe

Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

§4 Erwerb und Arten der Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann jeder werden, der sich zur Satzung bekennt und sich für die Vereinszwecke

einsetzt.

(2) Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch schriftliche Beitrittserklärung gegenüber dem

Vorstand. Die nächste Mitgliederversammlung (MV) bestätigt den Beitritt durch

Kenntnisnahme. Werden Ablehnungsgründe geltend gemacht, so ist zur Ablehnung eines

Bewerbers eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder notwendig. Abs. 4, Satz4 gilt

entsprechend.

(3) Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Austrittserklärung oder durch Ausschluss.

(4) Wegen eines Verstoßes gegen die Interessen und Zwecke des Vereins oder gegen die

satzungsmäßigen Verpflichtungen kann der Vorstand mit 2/3 Mehrheit bei der MV den

Ausschluss beantragen. Die nächste MV entscheidet über diesen Antrag. Zur Annahme

bedarf es einer 2/3 Mehrheit. Das Mitglied hat Anspruch, persönlich gehört zu werden.

(5) Ein Antrag auf Ausschluss eines Mitglieds muss auf Verlangen von mindestens 5 der

Mitglieder auf der nächsten MV behandelt werden.

(6) Fördernde Mitgliedschaft ist möglich. Fördernde Mitglieder haben jedoch kein Stimmrecht und

sind nicht wählbar.

(7) Personen, die sich herausragende Verdienste um den Verein und dessen Ziele erworben

haben, können auf Vorschlag von einem oder mehreren Mitgliedern mit einem Beschluss von

drei Vierteln der anwesenden Mitglieder der MV zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

 

§5 Mitgliederversammlung

(1) Die MV muss zur Wahl des Vorstandes mindestens einmal im Jahr stattfinden.

(2) Der Vorstand kann jederzeit eine MV einberufen. Er ist verpflichtet, eine solche auf Verlangen

von mindestens 5 der Mitglieder einzuberufen.

(3) Jede MV wird vom Vorstand durch schriftliche Einladung mindestens eine Woche vor der

Sitzung einberufen.

(4) Die MV wählt den Vorstand, nimmt den Rechenschaftsbericht und des Beirates einschließlich

des Kassenberichts entgegen. Die MV bestimmt die Grundsätze der Tätigkeit des Vereins.

(5) Die MV legt die Mitgliedsbeiträge fest. Der Mitgliedsbeitrag muss in den ersten 2 Monaten

nach 01.01. eines jeden Kalenderjahrs entrichtet werden.

(6) Die MV ist beschlussfähig, wenn mindestens 25 % der Mitglieder vertreten sind.

(7) Die MV fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit protokollarisch, von den anwesenden

Vorstandsmitgliedern unterzeichnet, soweit diese Satzung nicht ausdrücklich etwas anderes

bestimmt.

(8) Bei Wiederholung der Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung wegen

Beschlussunfähigkeit der ersten Mitgliederversammlung ist die nachfolgende

Mitgliederversammlung unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder

beschlussfähig. Darauf ist in jeder Einladung hinzuweisen.

(9) Die Mitgliederversammlung ernennt jeweils zwei Kassenprüfer/Innen für zwei Jahre, dem die Prüfung des Kassen- und Rechnungswesens obliegt. Die Kassenprüfer/Innen brauchen nicht Mitglied des Vereins zu sein. Der Jahresabschluss muss vor der jährlich ordentlichen Mitgliederversammlung geprüft werden. Richtigkeit und Beanstandungen des Jahresabschlusses sind schriftlich festzulegen.

 

§6 Vorstand

(1) Der geschäftsführende Vorstand wird von der MV auf ein Jahr gewählt und besteht aus

mindestens drei Personen. Er besteht aus dem geschäftsführenden und dem erweiterten

Vorstand. Die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder müssen volljährig sein.

(2) Der geschäftsführende Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich i.S.d. § 26

BGB.

(3) Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.

(4) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Seine Mitglieder sind ehrenamtlich

tätig, bare Auslagen können gegen Belege erstattet werden.

(5) Vorstandssitzungen werden nach Bedarf abgehalten. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn

mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Er beschließt mit einfacher Mehrheit,

mindestens aber mit 2 Stimmen. Er kann im Wege schriftlicher, mündlicher oder

fernmündlicher Abstimmung beschließen.

(6) Der Vorstand kann mit Zustimmung der MV zur Unterstützung seiner Arbeit pädagogische

Fachkräfte gegen Entgelt einstellen.

(7) Vorstandsmitglieder oder Gesamtvorstand können von der MV mit 2/3 Mehrheit abgewählt

werden. Die mögliche Abwahl muss als Tagesordnungspunkt in der Einladung zur MV

angekündigt werden.

(8) Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach §3 Nr. 26a EstG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

 

 

§7 Wahlen

(1) Wahlen zum Vorstand erfolgen geheim, wobei über die Vorstandsmitglieder einzeln

abgestimmt wird.

(2) Bei Stimmengleichheit ist ein zweiter Wahlgang erforderlich. Gibt es wiederum

Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

(3) Alle anderen Wahlen und Abstimmungen werden offen durchgeführt.

 

§8 Satzungsänderung

(1) Satzungsänderungen sowie die Auflösung des Vereins können nur durch 2/3 Mehrheit einer

MV beschlossen werden. Die Auflösung muss bei der Einberufung der MV als

Tagesordnungspunkt benannt worden sein.

 

§9 Vereinsvermögen

(1) Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keinen Anspruch

auf das Vereinsvermögen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter

Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Verein zur Förderung von Jugend und Kultur

e.V., mit Vereinssitz in Langenhagen, der es unmittelbar und ausschließlich für

gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 

Die umstehende Satzung ist am 15. August 1974 in das hiesige Vereinsregister eingetragen.

Hannover, den 15. August 1974

 

gez. Unterschrift, Justizangestellte

als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle.

 

Stand: 13.12.2013